Mediengesetz: Widerruf nach Falschmeldung im Fernsehen und in Printmedien

Rufschädigung und Schadenersatzansprüche

Im Mediengesetz ist das Persönlichkeitsrecht (Persönlichkeitsschutz) eines Menschen fix verankert. Wenn in einem Medium öffentlich eine Falschbehauptung über eine Person stattfindet, kann der Geschädigte eine Berichtigung in Form eines Widerrufes verlangen. Ergibt sich aus dieser Falschmeldung eine bleibende Beeinträchtigung wie beispielsweise eine Rufschädigung, die zu einer Kreditschädigung führen kann, steht dem Geschädigten auch Schadenersatz zu.

Bei einem Widerruf muss das Medium die Falschmeldung berichtigen, bei einer Entgegnung oder Gegendarstellung wird dem Betroffenen die Möglichkeit geboten, seine Sicht der Dinge darzustellen. Mithilfe eines erfahrenen Anwalts kann dies äußerst rasch erfolgen, möglicherweise noch während der laufenden Sendung.

Entgegnung bei Falschmeldungen

holter | wildfellner rechtsanwälte vertreten Sie im Medienstrafverfahren, bei der Durchführung des Entgegnungsverfahrens und bei der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen wegen Kreditschädigung etc.

Das im Mediengesetz verankerte Persönlichkeitsrecht zum Schutz der Ehre, des wirtschaftlichen Rufs oder der Privatsphäre eines Menschen bezieht sich nicht nur auf Falschmeldungen in Printmedien, im Radio oder Fernsehen, sondern auch auf die Onlineberichterstattung.

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